Do / 10.12.20 / 19.30 Uhr
Vortrag
«Warum Fotografie sich verändern muss»
Mit Heinrich Völkel

Veranstaltung entfällt!

Der Mensch denkt, träumt, redet und erinnert sich in Bildern. Wir alle leben in einer Welt, die durch Fotografie geprägt und in der visuelle Reize omnipräsent sind. Soziale Medien und die Geschwindigkeit des Internets wirken geradezu wie Brandbeschleuniger im Kampf um unsere Aufmerksamkeit. Kann ein Medium, das gerade einmal 181 Jahre jung ist, mit den Ideen seiner Gründerväter heute noch bestehen? Sind der «entscheidende Augenblick», Objektivität, Intention, das Lichtbild, Virtuelles und Maschinensehen überhaupt noch miteinander vereinbar. Ist Realität ein Auslaufmodell?

Seit über 15 Jahren ist Heinrich Völkel Mitglied der Fotografenagentur OSTKREUZ in Berlin und noch viel länger Fotograf. Dabei liegt sein Fokus schon immer auf dem Dokumentarischen. In seinem Vortrag wird er untersuchen, welchen Wandel realitätsbezogene Fotografie durchlaufen hat und wie sie sich verändern muss, um weiter relevant und wahrhaftig von der Welt zu berichten. Dabei soll aus der eigenen fotografischen Praxis berichtet und insbesondere auf das Schaffen der in der Kunsthalle ausgestellten Fotograf*innen eingegangen werden.

Die Ausstellungen und Veranstaltungen der Kunsthalle Darmstadt werden den geltenden Hygiene-und Kontaktbeschränkungen entsprechend geplant und durchgeführt. Kurzfristige Absagen oder Terminverschiebungen können nicht ausgeschlossen werden. Wir bitten um ihr Verständnis.

Die Teilnehmerzahl bei Sonderveranstaltungen sowie die Anzahl der Besucher*innen in den Ausstellungsräumen ist wegen der Covid-19-Pandemie generell begrenzt. Bitte informieren Sie sich zeitnah über die geltenden Bedingungen. Eine Voranmeldung zu den Sonderveranstaltungen per E-Mail, Telefon oder vor Ort wird empfohlen.

Heinrich Völkel, aus der Serie ‹Nachtstücke›
© Heinrich Völkel / Ostkreuz