Schlotter meets Luduvico
Studio West-Ausstellung Nr. 9
13 05 22
26 06 22

Die Schüler*innen der Jahrgänge 7 bis 10 der Wilhelm-Leuschner-Schule in Darmstadt zeigen in der Kunsthalle ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Motiv der Maske. In angeleiteten Workshops produzierten sie ungebrannte, großformatige Tonmasken. Diese verwendeten sie anschließend bei einstudierten Performances in der Durchgangshalle der Schule. In ihren Aufführungen setzten die Performer*innen die Masken und Bewegungen in einen Dialog mit der vorhandenen 1950er-Jahre-Architektur des Schulgebäudes. Das dort platzierte Sgraffito von Eberhardt Schlotter liefert mit den dargestellten Menschen neue Anknüpfungspunkte und Inspiration für weitere Performances, Fotografien und Videoaufnahmen.

Mit dem Einzug in die Kunsthalle Darmstadt im Rahmen der 9. Studio West-Ausstellung werden die künstlerischen Arbeiten wieder in einen neuen Zusammenhang gesetzt. Die fortlaufende Weiterentwicklung der Performance soll sich im Kontext der großen Hauptausstellung Ausstellung ‹Rosilene Luduvico. Primavera› fortsetzen: Die Schüler*innen entwickeln über mehrere Wochen hinweg eine neue Choreographie, bei der sie den Kunsthallen-Bau erkunden und sich mit der aktuellen Ausstellung auseinandersetzen. Sie verbinden die neu gewonnenen Impulse mit ihren bereits erarbeiteten Bewegungsformen, Emotionen und Erfahrungen aus ihrer Schule.

Das Projekt entstand aus den Kursen Future.LAB, Culture Club und Art&Design unter der gemeinsamen Leitung von Nicole Lotzkat, Diplompädagogin und Master in Kultureller Bildung, der Kunstlehrerin und Bildenden Künstlerin Birgit Huck sowie der Tänzerin und Tanzpädagogin Sibylle Magel. Seit 2009 arbeiten sie gemeinsam mit den Schüler*innen der Wilhelm-Leuschner-Schule.

Die Projekte werden gefördert und unterstützt von der Stiftung ZusammenWachsen aus Darmstadt.